Neues Greenwashing-Papier – diesmal vom TÜV-Verband

Die Propagandamaschinerie gegen Synfuels läuft auf Hochtouren. Am 5. November hat der TÜV-Verband seinen Einfluss geltend gemacht. Zitat:

Schließlich sollen laut EU-Kommission die durchschnittlichen jährlichen Emissionen neuer Fahrzeuge ab 2030 mindestens 55 Prozent und ab 2035 mindestens 100 Prozent niedriger sein als 2021.
Im Ergebnis sollen alle ab 2035 neu zugelassenen Neuwagen emissionsfrei sein. Für einen Automobilhersteller wäre die Einhaltung dieser Zielvorgaben nur mit der Produktion von Elektrofahrzeugen möglich. Bis belastbare Kapazitäten an E-Fuels im Umlauf wären, könnten Mitgliedstaaten der EU und damit potenzielle Abnehmer des teuren klimafreundlichen Kraftstoffs also schon den Vertrieb von ICE sukzessive soweit reduziert haben, dass der Bedarf an E-Fuels seine Investitions- und Herstellungskosten nicht mehr deckt.“

Dass diese Emissionsminderungsziele aufgrund der fossilen Stromerzeugung durchweg Phantasiezahlen sind, die mit der Realität nichts zu tun haben, verschweigt der TÜV-Verband.

Weiteres Zitat:

„Für den motorisierten Individualverkehr liegt also mit der batterie-elektrischen Mobilität bereits jetzt eine Technologie vor, die marktreif und verfügbar ist.“

Das liest sich wie mit dem Umweltbundesamt abgesprochen. Dieses steht unter dem Einfluss von Lobby-Interessen der Emobilität und hatte mit einer ähnlichen Formulierung eine andere Alternative zum E-Auto blockiert:

„Entgegen den Hoffnungen des Autozulieferers Bosch und der Kraftstoff-Industrie darf der klimafreundliche Care-Diesel auch künftig nicht an deutschen Tankstellen verkauft werden“, so die Zeitung. Das Umweltbundesamt, eine Unterbehörde des Bundesumweltministeriums, begründete das der Zeitung gegenüber damit, dass mit Elektrofahrzeugen bereits Alternativen für Diesel-PKW zur Verfügung stünden.“

Die Entscheidung der Politik für das E-Auto ist gefallen und soll wider alle Fakten sowie mit Unterstützung bisher als seriös erachteter Institutionen wie dem TÜV durchgesetzt werden.

Solche Beifallkundgebungen zur Elektromobilität verstellen den Blick auf das Ganze:
* Heute wird der Zusatzstrom zum Ausgleich des Ladestroms mit Kohlekraftwerken erzeugt, weshalb das E-Auto nichts zur THG-Verminderung beiträgt.
* Nach deren Abschaltung werden Gaskraftwerke diese Aufgabe übernehmen. Das verbessert die Klimabilanz des E-Autos ungefähr bis auf das Niveau von Erdgasautos.
* Auch in etwas fernerer Zukunft wird jedoch keinerlei Überschussstrom für E-Autos zur Verfügung stehen. Zuerst wird man die Verbraucher versorgen müssen, die auf elektrischen Strom angewiesen sind und auf keinen anderen Energieträger ausweichen können. Außerdem wird enorm viel Strom für weitere Elektrifizierungen und zur Erzeugung von Wasserstoff benötigt werden, der zur Entfossilisierung der Industrie unentbehrlich ist. Allein die chemische Industrie wird Prognosen zufolge mehr Strom brauchen, als heute insgesamt hergestellt wird; damit ist aller Grünstrom schon langfristig vergeben. Zusätzlicher Ladestrom wird nur aus der Rückverstromung von Synfuels gewonnen werden können. Der behauptete Effizienzvorteil des E-Autos erweist sich somit als Bluff.

Fazit:
Jeder in die Elektromobilität investierte Euro ist für den Klimaschutz verlorenes Geld. Auch der TÜV beteiligt sich de facto daran, diese Wahrheit zu verschleiern.

.

.

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/TUEV_Logo_Copyright_T%C3%9CV-Verband.jpg/558px-TUEV_Logo_Copyright_T%C3%9CV-Verband.jpg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: