Professor Wietschels vergebliche Suche nach dem „Grenznachfrager“

Im Jahre des Herrn 2021 verteidigen Wissenschaftler ein Dogma, um affirmative Begleitforschung zur Elektromobilität zu legitimieren.

Mehr dazu in einem Beitrag von mir auf dem Carnot-Cournot-Netzwerk, das mich freundlicherweise als Autor aufgenommen hat.

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/18/Inquisition.jpg/800px-Inquisition.jpg

Hinweis: Dieser Artikel basiert zum großen Teil auf dem gleichnamigen Kapitel meines Buches.

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3 Antworten auf “Professor Wietschels vergebliche Suche nach dem „Grenznachfrager“”

  1. Immerhin hat man jetzt völlig überrascht festgestellt das der Stromverbrauch, auch wegen der E-Autos wohl steigen könnte.
    https://www.vorwaerts.de/artikel/cdu-minister-lenkt-spd-kurs-altmaier-korrigiert-stromprognose
    Bleibt zu hoffen, das irgendwann auch der Groschen fällt, woher dieser Strom voerst stammt.
    Allerding zeigt das angestrebte Verbrennervervot der EU auch wieder mal, das Klimaschutz wohl eine untergordnete Rolle spielt wenn es darum geht erst mal E-Auto zu erzwingen.
    Macht man Privat ja auch so, man verschuldet sich erst mal massiv für Konsumgüter und fängt dann vielleicht irgendwann auch mal an, dieses Geld zu verdienen….

    Na ja, mach bitte so weiter, ich hoffe der Widerspruch (vor allem Qualitativ) gegen diese idiotisch kurzsichtige Politik nimmt immer mehr zu, je offensichtlicher wird, das die Einschätzungen zu E-Autos auf Milchmädchenrechnungen basieren.

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  2. Noch ein Nachtrag von meiner Seite zu den Äußerungen Wietschels. Er begründet die Verwendung des Durchnittsmixes zu Bilanzierung sinngemäß ja damit, das sich praktisch nicht feststellen lässt, wer physikalisch gesehen welchen Strom tankt bzw. in welcher Reihenfolge (biite korrigier mich, wenn ich das falsch wiedergebe).
    Das heißt doch für mich, das eine Studien gar nicht den Anspruch haben die Effekte des BEV auf den Gesamtaustoß zu bewerten, sondern wie man seine individuellen CO2 Ausstoß damit verändert (rein rechnerisch natürlich). Mal etwas böse gesagt, ob dadurch andere Stromverbraucher schlechter werden ist für ihn uninteressant und „Fairness“ ist nunmal wichtiger als Klimaschutz.
    Also eigentlich bestätigt er doch damit eher den Marginalstromansatz, denn er widerspricht ja nicht der Berechnungsmethode wie sich ein erhöhter Stromverbrauch auf die den CO2 Gesamtausstoß auswirkt (was für mich ein Bestätigung ist), sondern lediglich der Betrachtung das diese Mehremissionen nur dem neuen Verbraucher (hier BEV) anlasten darf.

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    1. „bitte korrigier mich, wenn ich das falsch wiedergebe“
      Das lässt sich nicht korrigieren, weil es gleichermaßen so richtig wie irrelevant ist.
      Mit diesem Scheinargument versucht Wietschel m.E. doch bloß davon abzulenken, dass jeglicher Mehrverbrauch von Strom fossil gedeckt werden muss.

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