Elektroauto-Rekord: Höchste CO2-Emissionen aller Zeiten – doch die Glaubensgemeinschaft feiert

2020 wurden in Deutschland 194.163 Elektroautos neu zugelassen. Fans der Elektromobilität leiten daraus eine angebliche Verringerung der Treibhausgasemissionen ab:
„Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Personenkraftwagen verringerte sich im Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,9 Prozent und lag bei 117,1 g/km.“

Leser dieses Blogs wissen, dass das Gegenteil richtig ist. Tatsächlich wird mit den Elektroautos eine neue Emissions-Altlast geschaffen:

Dieses Diagramm lässt sich etwa so interpretieren:
Die Gesamtheit der Käufer der 2020 neu zugelassenen Elektroautos wird in fünf Jahren ca. eine Million Tonnen mehr CO2-Ausstoß zu verantworten haben, als wenn sie sich für optimierte Erdgasautos entschieden hätte.

Dahinter steht natürlich kein böser Wille. Die meisten Interessenten und Fahrer wissen von diesen Zusammenhängen nichts. Grund dafür ist eine Flut Orwellscher Propagandameldungen. Diese basieren u.a. auf einer von der EU-Kommission gedeckten Fälschung der Klimabilanzen, welche im Kern darin besteht, die Emissionen der Stromerzeugung auszublenden und Elektroautos als Nullemissionsfahrzeuge einzustufen:

  • Bei korrekter Bilanzierung des zusätzlichen Ladestroms als Zusatzstrom (der nicht dazu vewendet werden kann, Fossilstrom aus dem Netz zu drängen), ergeben sich für Elektroautos die CO2-Emissionen der roten Säule[i]. Es sind annähernd gleich hohe Werte wie mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und fossilen Kraftstoffen.
  • Schon die heute erhältlichen Erdgasautos würden viel weniger Treibhausgasemissionen verursachen (mittlere Säule).
  • Auf Erdgas umgerüstete Non-Plugin-Hybrid-Fahrzeuge emittieren noch einmal deutlich weniger CO2.

Bei ehrlicher Bilanzierung werden Erdgasautos noch bis Ende der dreißiger Jahre die mit großem Abstand niedrigsten Emissionen aufweisen.

Doch Erdgasautos haben Verbrennungsmotoren. Aus diesem Grund sind sie zurzeit politisch unerwünscht. Ideologische Verblendung, befördert von affirmativer Begleitforschung, hat zu politischen Fehlentscheidungen geführt. Aufgrund der Fixierung auf das Elektroauto werden die Emissionen des motorisierten Individualverkehrs noch für lange Zeit überhaupt nicht sinken können. Ergebnis dieser Politik:

„Jeder, der von einem Elektroauto auf einen Verbrenner umsteigt, spart Kohle in einem Kohlekraftwerk ein.“

(Zitat aus den empfehlenswerten Seiten von Mario Sedlak)


Die Klimabilanz der Elektroautos wird sich erst verbessern, wenn die letzten Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Dann wird sie mindestens bis Mitte des Jahrhunderts etwa auf dem Niveau optimierter Erdgasautos liegen.

Wer nun etwa glaubt,

  • die steigende Ökostromquote lasse E-Autos immer sauberer werden
  • Betreiber von PV-Anlagen würden ohnehin mit grünem Strom fahren
  • eigens für E-Autos vermehrter EE-Ausbau würde diese vom Kohlestrom-Substitutionsproblem entlasten
  • dank des Europäischen Emissionshandels könnten Elektroautos grundsätzlich keine Mehremissionen verursachen

möge sich über diese Denkfehler bitte in meinem Buch informieren. Dafür wurde es geschrieben.

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[i] Zur Basis der Berechnungen:

  • Die Durchschnittsverbräuche aller Elektro- und Erdgasautos des Baujahres 2020 wurden spritmonitor.de entnommen (17,11 kWh bzw. 4,22 kg je 100 km)
  • Ales Fahrleistung wurden 10.000 km/a angenommen
  • Erdgas emittiert incl. Bereitstellungsaufwänden 3059 g CO2/kg, der Fossilstrommix wurde mit 860 g/kWh gemittelt (Belege siehe Buch)
  • Die Emissionen des optimierten Erdgasautos wurden von französischen Wissenschaftlern nach der Umrüstung eines Toyota Prius auf Erdgas gemessen (auch dazu mehr im Buch)

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