Förderung von Elektroautos: Die ineffizienteste Form von Klimapolitik, die es gibt

Prof. Joachim Weimann, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, hat zu Elektroautos eine klare Meinung: „Es gibt vermutlich kaum eine andere Form der CO2-Vermeidung, die noch teurer, noch verschwenderischer und noch ineffizienter ist als der Bau und der Betrieb von BEV.“

Lesenswert ist auch dieser Text vom März 2019, für den er den Ordnungspolitischen Preis des Wirtschaftsverbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. erhielt. Darin fordert er, „die Kosten pro vermiedener Tonne Kohlendioxid (CO2) zu minimieren. Ökonomen nennen das „Kosteneffizienz“. Achten wir nicht darauf und betreiben eine ineffiziente Politik, bedeutet das, dass wir mit dem gleichen Ressourceneinsatz mehr CO2 hätten einsparen können, als wir tatsächlich tun. Es geht nicht um Kleinigkeiten. Die Mengen, die bei kosteneffizienter Vermeidung eingespart werden können, unterscheiden sich um Größenordnungen von dem, was möglich ist, wenn man (wie die deutsche Klimapolitik) vermeidet, ohne auf die Kosten zu achten. Von Klimapolitik Kosteneffizienz zu fordern ist eine zutiefst ökologische Forderung.“

Das ist auch eine wesentliche Botschaft meines Buches.

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