Akademische Titel schützen nicht davor, Quatsch zu erzählen. Beispiel: Energieprofessor Volker Quaschning

Der TAZ sagte er in einem Interview: „Wenn Sie Ihr Auto mit Strom aus eigener Solaranlage betanken, dann fährt es schon heute mit null Gramm CO2.“

Ob es für diesen Strom nicht doch eine sinnvollere Verwendung gibt? Wie wäre es, diese Leistung ins Netz einzuleiten und Fossilstrom zu verdrängen?

Eigentümer von PV-Anlagen, die ihr Elektrospaßmobil mit Solarstrom laden, sind verantwortlich für die Produktion der gleichen Menge Fossilstrom – weil Kohle- und Gaskraftwerke dann mit unverminderter Leistung weiterlaufen und nicht heruntergeregelt werden können.
Nutzen für die Umwelt hat (potentiell) nur die PV-Anlage. Das Elektroauto macht diesen Vorteil wieder zunichte.

Björn Lomborg brachte es vor kurzem erst auf den Punkt: Die falsche Vorstellung, dass Elektroautos kurz davor sind, den Markt zu erobern und den Klimawandel zu lösen, ist gefährlich: Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit von den notwendigen technologischen Durchbrüchen bei der grünen Energie ab, die wir zur Eindämmung des Klimawandels benötigen – und von den Innovationen, die es braucht, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Elektroautos werden leider keine grosse Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels oder der Luftverschmutzung spielen. Gegenwärtig sind sie vielmehr teure und stark subventionierte Spielereien für Reiche, die sich umweltfreundlich fühlen möchten, ohne wirklich etwas für den Planeten zu tun.“

Nun, auch Volker Quaschning möchte halt im Gespräch bleiben und erzählt den Medien, was sie hören wollen. Das zumindest kann er wirklich gut.

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